Kiel ahoi – Dortmunder Tanzteam mit guten Ergebnissen beim ETDS

Holstein ahoi - so lautet der Schlachtruf der Kieler, wenn sie im Turnier ihre Paare anfeuern. Kiel ahoi war aber auch das Motto der 20 Tänzer der TU Dortmund, die zum 51. ETDS - European Tournament for Dancing Students - in Kiel aufbrachen.

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich vom 06.-09.06.2014 600 Studenten bzw. Uni-nahe Tänzer aus über 33 Städten in der Landeshauptstadt Schleswig Holsteins, um gemeinsam zu tanzen und zu feiern. Die meisten Teilnehmer dieses Events reisten bei starkem Pfingstverkehr aus Deutschland und den Niederlanden an, aber auch Norwegen war vertreten.

Das Team Dortmund freute sich über 4 Neuzugänge, die die ,alten Hasen‘ komplettierten.

 

Der Ablauf eines ETDS (European Tournament for Dancing Students)

Der Ablauf entsprach dem der bisherigen Turniere: die inzwischen ca. 180 Breitensport-Paare wurden nach einer ‚Qualifikationsrunde’ in Leistungsgruppen aufgeteilt:

  • Amateure
  • Profis
  • Masters
  • Champions.

Innerhalb der jeweiligen Gruppe wurde das Turnier durchgeführt. Dies galt sowohl für die Lateinsektion (Chacha, Rumba, Jive etc.) als auch für die Standardsektion (Langsamer Walzer, Tango, Quickstep etc.).

Neben den Breitensportturnieren fanden die sog. Open-Turniere in Standard bzw. Latein statt, in denen Tänzer antreten, die im Turniersport tanzen. Bedingung ist normalerweise, dass sie sich einen neuen Partner (Blind Date) suchen, mit dem sie in den letzten 3 Turnieren nicht zusammen getanzt haben, optimalerweise jemanden, mit dem sie noch nie vorher getanzt haben. In Kiel galten spezielle Regeln: Jeder Open-Tänzer tanzte 10 Tänze mit 10 verschiedenen Partnern! Die Losung wurde erst kurz vorher bekannt gegeben, so dass ein Üben nicht möglich war, lediglich ein kurzes Eintanzen - vorausgesetzt man fand seinen Tanzpartner auf Anhieb… Durch diese Regularien kam der Spaßfaktor deutlich mehr zur Geltung als sonst. Schade nur, dass erst 3 Tage vor dem Turnierwochenende bekannt gemacht wurde, dass gelost wird - so musste das Organisationsteam Kiel Kritik einstecken, die vermeidbar gewesen wäre.

Die Ergebnisse der Dortmunder:

Standard Breitensport:

Matthias Westhäuser und Birthe Voß freuten sich im Amateurfeld, bis ins Viertelfinale tanzen zu dürfen.

Auf Anhieb in die Profis kamen die ,Neulinge‘ Rocky Bogdanski und Susanne Bolik und übertrafen damit die in sie gesetzten Erwartungen. Mit ihrem Ergebnis nicht zufrieden waren hingegen Thomas Quante mit Rebecca Koch sowie Alexandra Wolf mit ihrem Karlsruher Blinddate Herrn, die gerne noch einige Runden weiter getanzt hätten. Dafür freute sich Dominic Schuh über den Einzug ins Halbfinale der Profis. Unter lautstarker Anfeuerung erreichten gleich 2 Dortmunder Paare das Finale: Der Neuzugang Niklas Bürger mit Mona Abt freuten sich über Ihren 5. Platz, und sogar aufs Treppchen steigen durften Benjamin und Saskia Schwertfeger (Platz 3)!

Ins Mittelfeld der Masters tanzte sich Sascha Kunze mit seiner Mainzer Dame.

In die schwerste Gruppe der Champions wurden Andreas und Helene Reeker , Tristan Engelmann mit Kieler Partnerin als auch Sopna Pulicottil mit ihrem Herrn aus Utrecht eingeteilt.

Latein Breitensport:

Bei den Amateuren tanzten sich von 3 Dortmunder Paaren Alexandra Wolf mit ihrem Karlsruher Herrn bis ins Semifinale.

Bei den Profis waren die Dortmunder ebenfalls mit 3 Paaren vertreten. Hier punkteten Thomas Quante und Rebecca Koch bis ins Viertelfinale. Einen Grund zum Sekt Anstoßen gaben Andreas und Helene Reeker : mit ihrem harmonischen Tanzen errangen sie verdient den 4. Platz im Finale!

Auch wieder 3 Paare der Dortmunder fanden sich in den Masters wieder. Niklas Bürger und Mona Abt, Sopna Pulicottil mit Kieler Herrn kamen alle eine Runde weiter. Sascha Kunze konnte sich in seiner Lieblingsdisziplin Latein mit seiner Tanzpartnerin Kathleen Opitz sehr gut behaupten und tanzte bis ins Halbfinale.

In das Championsfeld wurde Tristan Engelmann mit seiner Düsseldorfer Partnerin gewertet. Leider war hier das Turnier nach einer Runde überraschend auch schon zu Ende.

Open

Über die Losregelung im Open freuten sich die Obleute des Dortmunder Teams, Rubina Kazi (Standard und Latein) und Olaf T. Funke (Standard). Nie zuvor war ein Start im Open mit so viel neuen Bekannten verbunden…

Partystimmung

gab es wieder beim Zusammensitzen und Feiern mit den befreundeten Universitäten. Da wurde schon mal die eine oder andere Flasche Sekt geköpft… Nicht zuletzt machte das spontane Discofoxturnier am Mottoabend , Dancing Submarine‘ viel Spaß.

Der Tanzmaus

In der Teamwertung mit der Wandertrophäe einer Maus erhielt Dortmund den 9. Platz von 28 Teams. Das befreundete Team aus Berlin freute sich hier über den Sieg.

 

Wie geht’s weiter?

Das nächste, 52. ETDS wird vom 10.-13.Oktober 2014 in Monheim von der TU Düsseldorf organisiert. Wer sich über das ETDS informieren möchte, findet Infos und Ergebnisse auf www.etds.eu

Eure Ansprechpartner Rubina bzw. Olaf beantworten gerne Fragen, geben Tipps bzw. melden euch an, ob als Schlachtenbummler oder Tänzer. Kontaktmöglichkeiten per Mail gibt es unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Weiterhin findet ihr Wissenswertes für den Bereich Standard und Lateintanzen an der TU Dortmund auf der Homepage http://www.unitanz-dortmund.de

R.K.

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